Keine Castortransporte von Jülich nach Ahaus

16.01.18
UmweltUmwelt, NRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

„Das ist eine notwendige und richtige Entscheidung“, begrüßt Hanno Raußendorf, umweltpolitischer Sprecher der Partei DIE LINKE in NRW, die Entscheidung des Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit.

Das Amt hat, wie gestern bekannt wurde, bereits im Dezember seine Anordnung zur sofortigen Vollziehung seiner Genehmigung für die Einlagerung von 152 Castorbehältern mit stark radioaktivem Material aus Jülich in Ahaus ausgesetzt. Damit ist die aufschiebende Wirkung der Klage der Stadt Ahaus gegen diese Genehmigung vor dem OVG Münster wieder hergestellt. Der Transport der Castoren nach Ahaus hätte die Klage faktisch ausgehebelt und ihr Ergebnis so gut wie vorweggenommen.

"Es bringt auch nichts, stark radioaktiven Abfall auf gefährliche Transporte von einem Zwischenlager in ein anderes zu schicken, wo die Sicherheit der Lagerung hier wie dort zweifelhaft ist. Dringend gesucht und in weiter Ferne bleibt nach wie vor der Standort für ein sicheres Endlager. Bis dahin müssen endlich sichere Bedingungen für eine Zwischenlagerung geschaffen werden. Castortransporte sind dabei zu vermeiden. Der Atomwahnsinn der vergangenen Jahrzehnte wird uns noch für Generationen beschäftigen," erklärt Raußendorf.







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