Vortrag 6 Jahre nach Fukushima – Atomausstieg jetzt!

29.10.17
UmweltUmwelt, Bewegungen, Hamburg, News 

 

Von BBU

Kazuhiko Kobayashi aus Tokio informiert am 3. November 2017 in Hamburg im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die Folgen der Atomkatastrophe, die sich im März 2011 im japanischen Fukushima ereignet hat. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und findet im Umweltzentrum Karlshöhe, Karlshöhe 60 d, 22175 Hamburg, statt. Organisiert wird der Vortragsabend vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und der Hamburger Ortsgruppe der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW).

Schon in früheren Jahren hat Herr Kobayashi im Bundesgebiet deutschsprachige Vortragsreisen über die Situation in Fukushima durchgeführt. In diesem Jahr findet sein einziger Vortrag in Hamburg statt.

Schwerpunktthemen der Informationsveranstaltung sind u. a. ein Bericht über die aktuelle Lage im sechsten Jahr nach dem Super-Gau in Fukushima, Informationen über die Zusammenhänge von Atomwaffen und Atomkraftwerken und die Situation der durch radioaktive Strahlung gefährdeten Kinder in Fukushima. Als weitere Referentin wird Dr. Inga Blum über die langjährige Arbeit der IPPNW gegen die nukleare Verseuchung berichten.

Regina Ludewig wird als Hamburger Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz die Veranstaltung moderieren. Außerdem wird sie über sogenannte freigemessene nukleare Abfälle in Deutschland informieren, die in Mülldeponien und Ab­fallverbrennungsanlagen landen.

BBU und IPPNW betonen, dass das scheinbar „alte Thema Atomkraft“ leider nichts von seiner Aktualität und Gefährlichkeit verloren hat. Dies verdeutlichen die Atommüllproblematik und die besondere Sorge um die Kinder von Fukushima, die Herrn Kobayashi umtreibt, aber auch die jahrzehntelange Arbeit an stets neuen Brennpunkten, die IPPNW und BBU antreibt. Auch wenn sich die Öffentlichkeit immer wieder mit anderen Themen befasst, die ebenfalls aktuell auf der politischen Tagesordnung stehen, bleiben die Gefahren der Atomenergienutzung ein wichtiges Themenfeld.

Die Veranstalter freuen sich auf möglichst zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist frei; es wird um Spenden für die durch radioaktive Strahlung gefährdeten Kinder in Fukushima gebeten. Konto für Spenden für Kinder in/aus Fukushima: IBAN: DE43 20080000 0966 0021 01, Commerzbank AG , Filiale Jungfernstieg / Hamburg , Jungfernstieg 22, 20354 Hamburg, Kontoinhaber: Kazuhiko Kobayashi

 

Weitere Informationen:

http://www.bbu-online.de,https://ippnw-hamburg.weebly.com







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