4. Okt.: Russischer Castor-Protest in Ahaus !!

02.10.10
UmweltUmwelt, Bewegungen, NRW, TopNews 

 

Umweltschützer spricht auf Demo und informiert über Majak

Russische Umweltschützer tragen ihren Protest gegen den Atommüllexport der 951 plutoniumhaltigen Brennelemente vom Zwischenlager Ahaus in die russische Plutoniumfabrik Majak nach Ahaus. Auf der Demonstration vor dem Zwischenlager Ahaus am 4. Oktober um 18 Uhr wird auch der Ko-Vorsitzende der russischen Umweltorganisation Ecodefense, Vladimir Slivyak, sprechen, um die Bundesregierung sowie die Landesregierungen in Sachsen und Nordrhein-Westfalen aufzufordern, den Transport der 18 Castor-Behälter zu stoppen.

„Die Situation rund um Majak ist sehr kritisch, denn Majak ist eine besonders stark verstrahlte Region – Majak ist eine tickende Zeitbombe. Wir brauchen deshalb keinen weiteren hochradioaktiven Atommüll aus Deutschland. Frau Merkel und Frau Kraft müssen diesen Atommüllexport stoppen,“ erklärte Vladimir Slivyak von Ecodefense.

Im Anschluss wird Slivyak auf Einladung der BI „Kein Atommüll in Ahaus“ um 20 Uhr auf einem außerordentlichen Stammtisch der Bürgerinitiative in der Gaststätte Am Schulzenbusch, Hof zum Ahaus 3, in Ahaus über die radioaktiven Probleme in Majak sowie den Protest dagegen informieren.

„Wir ziehen mit den russischen Umweltorganisationen an einem Strang, um den unverantwortlichen Atommüllexport nach Russland zu verhindern. Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren bereits den Export von Uranmüll aus der benachbarten Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland gestoppt. Wir lassen auch dieses Mal nicht locker,“ so Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“.







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