Global Frackdown Day: Zdebel (DIE LINKE) fordert Fracking-Verbot ohne Ausnahmen

13.10.17
UmweltUmwelt, Bewegungen, Politik, News 

 

Am morgigen Samstag, den 14.10.2017 ist der sechste Global Frackdown Day, an dem weltweit Aktionen für ein Fracking-Verbot ohne Ausnahmen stattfinden werden. Der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (DIE LINKE) ruft zur Teilnahme auf und erklärt:

„Am Global Frackdown Day geht es um das Verbot der Verpressung von Lagerstättenwasser, die Durchsetzung eines Import- und Export-Verbots gefrackter fossiler Energieträger und eine konsequente Energiewende. Auch angesichts des immer bedrohlicher werdenden Klimawandels ist es unverantwortlich, eine Technik durchzusetzen und weiterzuführen, die mit erheblichen Emissionen des klimaschädlichen Treibhausgases Methan verbunden ist.

Vor dem Hintergrund des von CDU/CSU und SPD in der letzten Legislaturperiode durchgepeitschten Pro-Fracking-Rechts ist es empörend, dass ein ausnahmsloses Fracking-Verbot in den zukünftigen Sondierungsgesprächen von CDU/CSU, FDP und Grünen zur Bildung der neuen Bundesregierung anscheinend noch nicht einmal zur Diskussion steht. Währenddessen bereiten die Gaskonzerne neue Frac-Maßnahmen in Niedersachsen vor. Die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen hat dabei durch ihre Unterstützung des Pro-Fracking-Rechts der letzten Bundesregierung diese Offensive erst ermöglicht.

Gerade im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen im Bund und der kurz bevorstehenden Landtagswahl in Niedersachsen ist es wichtig, den Verantwortlichen zu zeigen, dass sie weiterhin mit Widerstand rechnen müssen. Über die Landesentwicklungspläne der Länder müssen Fracking-Verbote ohne Ausnahmen festgeschrieben werden. Und bei den konkreten Verfahren zur Erteilung von Aufsuchungserlaubnissen und zur Zulassung von bergrechtlichen Betriebsplänen wird es einen Kampf um jedes Bohrloch geben. DIE LINKE wird dabei die Aktivitäten der Anti-Fracking-Bewegung unterstützen.“







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