Erneute Blockade der Nord-Süd-Kohlebahn


Fotos: Jannis Große, Ende Gelände


26.08.17
UmweltUmwelt, Wirtschaft, Bewegungen, NRW 

 

Ende Gelände lässt nicht locker - Vielfältige Proteste gegen Kohle 

Von Ende Gelände

Erkelenz. Seit ca. 14.30 Uhr blockieren rund 1200 Menschen den Betrieb der Nord-Süd-Kohlebahn. Die Aktivist*innen sitzen an drei Blockade-Punkten auf dem Streckenabschnitt zwischen Vanikum und Rath; eine Gruppe von mehreren hundert Personen wird in der Nähe von der Polizei gekesselt. Der Betrieb der Bahn wurde auf der Strecke eingestellt. Das Kraftwerk Neurath kann momentan nicht mit Kohle aus dem Hambach-Tagebau versorgt werden. Dies ist der zweite Aktionstag des Ende Gelände Bündnis, das sich mit massenhaften Aktionen zivilen Ungehorsams für Klimagerechtigkeit einsetzt.

„Wir lassen uns nicht aufhalten”, sagt Janna Aljets, Sprecherin des Ende Gelände Bündnisses, „wir stellen uns dieser rückwärtsgewandten Form von Energiegewinnung direkt in den Weg. Denn wenn wir die schlimmsten Auswirkungen der globalen Erwärmung verhindern wollen, müssen wir sofort aus der klimaschädlichen Braunkohle aussteigen.”

Insgesamt sind heute im Rheinischen Braunkohlerevier rund 6000 Menschen unterwegs, um gegen Braunkohle zu protestieren. Etwa 3500 Personen zogen mit einer Menschenkette eine “Rote Linie” gegen Kohleabbau am Hambacher Forst. Rund 150 Aktivist*innen der Kampagne “Kohle ersetzen” blockieren die Werkstore des Kraftwerks Neurath. Heute morgen wurden die Züge der Hambach-Kohlebahn durch ein einbetoniertes Fass aufgehalten, an dem sich zwei Personen  angekettet hatten. Mehrere hundert Menschen sind zur Zeit auf den drei Klimacamps im Rheinischen Revier aktiv und unterstützen die Aktion.







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