Schluss mit dem faulen Zauber: Attac bei COP23-Protesten

01.11.17
UmweltUmwelt, Bewegungen, NRW, News 

 

Um globale Klimagerechtigkeit geht es vom 2. bis 17. November in Bonn.

Unter dem Motto "Schluss mit dem faulen Zauber!" unterstützt das globalisierungskritische Netzwerk Attac die verschiedenen Proteste und Gegenaktivitäten zur Weltklimakonferenz COP23 und ruft zu ihnen auf (www.attac.de/aufruf-cop23).

"Deutschland ist Weltmeister. Bei der Förderung des Klimakillers Braunkohle. Es führt die Liste der Klimasünder in Europa an und gehört zu den sieben Ländern, die für 63 Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich sind", sagt Dagmar Paternoga aus Bonn und aktiv in der Attac-Projektgruppe "Jenseits des Wachstums". "Der große Einfluss der Kohlelobby und Autoindustrie verhindert bisher eine konsequente Umsetzung der CO2-Reduktionsziele. Dagegen gehen wir in Bonn auf die Straße. Es gilt, globale Armut und Naturzerstörung solidarisch zu überwinden – jenseits des Wachstumszwangs."

Attac beteiligt sich zusammen mit vier anderen Organisationen mit einem eigenen Block an der Demonstration "Klima schützen – Kohle stoppen" am 4. November in Bonn, die von großen Umweltverbänden getragen wird. Unter dem Motto "System Change - Not Climate Change: Kohle abschalten, Freihandel stoppen!" stellen die Globalisierungskritiker das Thema Kohleausstieg in einen größeren Zusammenhang (www.attac.de/aufruf-4nov).

Die von Attac mitveranstaltete Alternativkonferenz People‘s Climate Summit vom 3. bis 7. November bietet Klimabewegten aus der ganzen Welt Gelegenheit, gemeinsam Lösungen für Klimagerechtigkeit zu diskutieren und voranzubringen (https://pcs2017.org).

Für den 5. November ruft Attac mit dem Aktionsbündnis Ende Gelände zu einer Massenaktion Zivilen Ungehorsams im Rheinischen Braunkohlerevier auf (www.ende-gelaende.org).

Pünktlich zum Karnevalsbeginn am 11. November treiben Attac und das Bündnis "No Climate Change" die bösen Geister des Klimawandels mit der Demonstration "Schluss mit dem faulen Zauber" aus. Die Demo führt durch die Bonner Innenstadt und bringt den Protest in Hörweite der Klimakonferenz (www.no-climate-change.org).

Die Weltklimakonferenz (COP23) vom 6. bis 17. November in Bonn wird von den Fidschiinseln, einer Inselgruppe im Südpazifik ausgerichtet. Das sensible Ökosystem der Inseln ist durch den steigenden Meeresspiegel, veränderte Niederschlagsmengen und Sturmfluten massiv bedroht ist.







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