Linke fordert: Sicherheit in Brokdorf vor Gewinn-Interesse

29.07.17
UmweltUmwelt, Schleswig-Holstein, News 

 

Von DIE LINKE. Schleswig-Holstein

Der Landesverband der Linken begrüßt die Entscheidung der Anti-Atom-Initiativen Brokdorf-Akut und Anti-Atomkraft Gruppe Dithmarschen, für Samstag, den 29.7. zu einer Demonstration gegen das Wiederanfahren des AKW Brokdorf zu demonstrieren und den Aufruf zur Demonstration.

Die Anti-Atom-Initiativen sehen das Vorgehen von Betreiber, Sachverständigen und Atomaufsicht als fahrlässig an. „Bei Störfällen können die verrosteten Brennstäbe, die den Uran- und Plutonium-Brennstoff sowie die radioaktiven Spaltprodukte enthalten, platzen, so dass es zu einem schweren Unfall kommen kann. Wir wollen Sicherheit statt trial and error!“

“Die LINKE teilt die Ansicht, dass tatsächliche Sicherheit nur durch die sofortige Stilllegung des AKW Brokdorf erreicht werden kann“, sagt die Landessprecherin der Linkspartei Marianne Kolter. „Die Bevölkerung kann erwarten, dass Preussen Elektra auf die weitere Nutzung von Hüllrohren des Typs M5 verzichtet. Die Landesregierung und die Atomaufsicht sollten darauf bestehen, dass die Rostschichtdicken alle sechs Monate überprüft werden. Wir erwarten von Landes- und Bundesregierung, dass die Sicherheit der Bevölkerung oberste Priorität ist. Wenn sie dem Gewinn-Interesse von Preussen Elektra folgen und ein erhöhtes Risiko im AKW Brokdorf zulassen, verstoßen sie gegen ihre Pflicht, die Interessen der Bevölkerung zu schützen.“







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