Leverkusener Dhünnaue: „Kein Grund zur Entwarnung beim Neubau der Rheinbrücke“

27.02.17
UmweltUmwelt, NRW, Leverkusen, News 

 

Dem LINKEN-Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel liegen jetzt die Antworten der Bundesregierung hinsichtlichseiner Fragen zum Neubau der Rheinbrücke in Leverkusen vor. Der Umweltpolitiker fragte insbesondere nach den Gesundheitsrisiken sowie möglicher Folgekosten hinsichtlich der geplanten Öffnung der Giftmülldeponie Dhünnaue. Zdebel sieht nach Durchsicht der Antworten keinen Grund zur Entwarnung. Auch DIE LINKE in Leverkusen ist besorgt.

Zdebel erklärt:

„Die Bundesregierung hat nun die Gefahren, die von den abgelagerten Abfällen in der Dhünnaue ausgehen, bestätigt. Es beunruhigt, dass die Bundesregierung nur geringe Kenntnisse über die genaue Zusammensetzung der dortigen Produktionsabfälle hat. Unangenehme Überraschungen sind vorprogrammiert.
Die Bundesregierung hat zudem unsere Befürchtung bestätigt: Sollte es einen baulichen Eingriff in die Dhünnaue geben, ist die Bayer AG von möglichen Folgekosten für Schäden, die Dritten dadurch entstehen, befreit. Damit haften die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.
Die Informationspolitik der Behörden sowie der Bayer AG war bisher mangelhaft. Die handelnden Akteure sind aufgefordert, endlich mehr Licht ins Dunkel zu bringen und sich auch hinsichtlich möglicher Alternativvorschläge zu öffnen. Es ist noch nicht zu spät.“?







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