Precursor-Vorfälle in Tihange 1 – Was unternimmt die Landesregierung?

02.02.18
UmweltUmwelt, Internationales, NRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Gestern wurde bekannt, dass neben den Pannenreaktoren Tihange 2 und Doel 3 auch der Reaktor 1 in Tihange ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko darstellt. Acht sogenannte „Precursor-Vorfälle“ gab es zwischen 2013 und 2015, die als Vorboten für Schäden im Reaktorkern gewertet werden müssen.

Die Bundesregierung war nach Presseberichten, schon länger über die Vorfälle in dem belgischen Atomkraftwerk informiert. „Mir stellt sich da die Frage, wann die Landesregierung davon Kenntnis erhalten und was sie daraufhin unternommen hat?“, erklärt Hanno Raußendorf, Sprecher für Umwelt und Klimaschutz der Partei Die Linke in NRW. „Beteuerungen, wie sehr sie die Sorgen der Menschen ernst nehme, reichen hier nicht aus. Das Mindeste ist, dass sie auf Regierungsebene den direkten Dialog mit den Belgiern sucht. Hier kann man sich nicht hinter dem Bund verstecken und ansonsten in Expertenkommissionen tagen. Die belgischen Pannenreaktoren müssen vom Netz, bevor sie noch zu Katastrophenreaktoren werden.“

Die Linke NRW bekräftigt ihre Forderung, dass der Ausstieg aus der Atomkraft im Grundgesetz festgeschrieben werden muss und alle in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke unverzüglich abgeschaltet werden sollen. Wir setzen uns für einen gesamteuropäischen Plan zur Stilllegung von Atomkraftwerken ein.







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