AKWs: weder nachhaltig noch sicher

10.03.22
UmweltUmwelt, Bewegungen, Düsseldorf, NRW, TopNews 

 

Von ethecon

Fukushima mahnt!

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie führt am 11.03. um 16 Uhr eine Mahnwache auf dem Burgplatz in Düsseldorf durch und übergibt im Anschluss daran eine Protestnote bei dem japanischen Generalkonsulat. Parallel dazu findet in Tokyo/Japan eine Kundgebung zusammen mit der japanischen Gewerkschaft Doro Chiba statt. Die Mahnwache in Düsseldorf sowie die Kundgebung in Japan sind Teil der vielen Anti-Atom-Demonstrationen in aller Welt und auch in Berlin und vielen anderen Städten Deutschlands anlässlich des 11. Jahrestags des Super-GAUs in Fukushima/Japan. Der dort explodierte Reaktor befindet sich noch immer in der unkontrollierten Kernschmelze.

Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine sagt ethecon im Bündnis mit mehr als 30 internationalen zivilgesellschaftlichen Organisationen: Kohle und Atomenergie sind keine Alternativen zu russischem Gas.

In der großen Kazuguruma-Demonstration am 05.03. in Berlin, zu der auch ethecon aufgerufen hat, sagten die Umweltverbände Deutschlands unüberhörbar: „Atomkraft rettet nicht unser Klima!“.

ethecon hat unmittelbar nach Eintritt der Fukushima-Katastrophe im Jahr 2011 die für das AKW Verantwortlichen des japanischen Atom-Konzerns TEPCO mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award an den Pranger gestellt. Unsere mit dieser Schmähung der Verantwortlichen von TEPCO verbundenen Forderungen lauten:

>   Volle Haftung des Konzerns und der Besitzer*innen (Aktionär*innen) von TEPCO für sämtliche Schäden und Entschädigungen!

>   Bestrafung der verantwortlichen Manager*innen und Großaktionär*innen!

>   Keine erzwungenen Rückführungen der Evakuierten! Gerechte Entschädigung aller Opfer und Betroffenen sowie ihrer Hinterbliebenen!

Aktuell erklärt sich ethecon solidarisch mit den sechs jungen Menschen, die jetzt TEPCO verklagt haben. Sie haben die Katastrophe in Fukushima als Kinder in der Anwohnerschaft miterlebt und leiden jetzt an Schilddrüsenkrebs und dessen Folgen.

ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie unterstützt seit 2012 die selbstorganisierte Fukushima Collaborative Clinic im japanischen Fukushima. Hier kümmern sich engagierte Ärzte zum Beispiel besonders um Kinder, die an den Folgen der Atom-Katastrophe in Fukushima erkrankt sind.

TEPCO plant, viele Millionen Liter verstrahlten Wassers, das zum fortlaufenden Kühlen der Kernschmelze benötigt wird, ins Meer zu leiten. Gegen diese Kontamination des Meereswassers protestieren die Fischer und Bauern in Fukushima, Umweltorganisationen in aller Welt sowie die Anrainerstaaten Südkorea und VR China.







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