Probleme schon beim Anfahren des Reaktors / TÜV-Papier als großer Bluff entlarvt

07.09.22
UmweltUmwelt, Bayern, Bewegungen, TopNews 

 

Von .ausgestrahlt

Zur aktuellen Eilmeldung des Spiegel, wonach der Betreiber des AKW Isar-2 einen Stand-by-Betrieb des Reaktors für „technisch nicht machbar“ hält, erklärt Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Eon bestätigt die Warnungen von Atomkraftgegner*innen, dass ein sicherer Weiterbetrieb der AKW über den 31.12.2022 hinaus nicht möglich ist: Ein AKW, das nicht einmal mehr in der Lage ist, sicher anzufahren, darf nicht weiter betreiben werden. Die Mitteilung von Eon entlarvt auch die Behauptungen des TÜV Süd, der ein Ab- und Wiederanfahren des Reaktors als völlig unproblematisch dargestellt hatte, als unqualifiziertes Geschwätz.

Isar-2 hat seine letzte Revision bereits Mitte Oktober 2021 absolviert. Vor einem Weiterbetrieb des Reaktors wären in jedem Fall Wartungarbeiten, wiederkehrende Prüfungen, Risskontrollen und ein Umgruppieren von Brennelementen nötig. Für alle diese Arbeiten muss das Kraftwerk abgeschaltet werden. Ein Weiterbetrieb des Reaktors über den 31.12.2022 hinaus ist gefährlich und nicht zulässig. Das weiß nun auch Wirtschaftsminister Habeck. AKW sind keine zuverlässige Stromquelle – auch nicht in Bayern.“







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