Uranzugblockade nahe Gronau: Polizei misshandelt Aktivist*innen mitten in der Nacht


Bildmontage: HF

06.10.17
UmweltUmwelt, Bewegungen, NRW 

 

Von nirgendwo.info

Die zwei Blockadedemonstrationen gegen einen Urantransport und den Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage zwischen Steinfurt und Gronau dauern seit gestern ca. 17:45 Uhr an. Aktivist*innen sind in Betonblöcke im Gleisbett festgekettet.

Die Polizei scheitert bei der Blockade vor dem Zug (Rtg Gronau) an dem harten Beton im Gleisbett und versucht nun die Aktivist*innen mit Gewalt zum aufgeben zu zwingen. Gerade eben wurde ihnen durch die Polizei die Schlafsäcke und die Regenplane weg genommen -trotz strömenden Regen und Kälte. Die festgeketteten Aktivist*innen haben keine Möglichkeit Abhilfe zu schaffen, da ihre Vertrauenspersonen an die Blockadestelle nicht herangelassen werden. Diese Misshandlungen hat Polizeieinsatzleiter PD Norbert Westphal zu verantworten!

Wir fordern die Polizei dazu auf, die köperliche Unversehrtheit der Demonstrant*innen zu respektieren.

Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Aktivist*innen ( http://urantransport.de/2017/10/uranzug-nahe-gronau-blockiert/ ), erste Bilder sind erhältlich.

Einen Ticker über die Aktion finden Sie hier: https://twitter.com/urantransport

Die Polizei lässt die Aktivist*innen vor Ort nicht telefonieren - auch nicht mit ihrem juristischen Beistand.







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