Bundesregierung ernennt erstmals Meeresbeauftragten – PETA: Wir brauchen „Meer Schutzgebiete“ für Ozeanbewohner

18.09.22
UmweltUmwelt, Bewegungen, Politik, TopNews 

 

Von PETA

Die Bundesregierung hat am Mittwoch zum ersten Mal einen Beauftragten zum Schutz der Meere berufen. PETA gratuliert Sebastian Unger zur neuen Position und begrüßt die Ernennung. Eine der wichtigsten Aufgaben des Meeresbeauftragen ist es, zur Ausweisung sogenannter No-Take-Schutzgebiete, in denen jeglicher Fischfang verboten ist, beizutragen. Fische, Meeressäuger und andere Meeresbewohner, die sowohl in der Nord- und Ostsee als auch in EU-Gewässern oder in den Weltozeanen leben, werden durch die Fischerei stark bedrängt oder sind bereits vom Aussterben bedroht. Eine INSA-Umfrage zeigte, dass eine Mehrheit der Befragten möchte, dass Meerestiere besser geschützt werden. Meeresbiologin Dr. Tanja Breining, Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA, kommentiert:

„Eine Mehrheit der Menschen erwartet von der Politik mehr Schutz für Meerestiere. Die Ausweisung von sogenannten No-Take-Zonen in Deutschland und weltweit ist eine der dringlichsten Aufgaben unserer Zeit. In den Schutzgebieten sind jeglicher Fischfang und andere invasive menschliche Aktivitäten verboten. Nur so können Milliarden Meerestiere überleben und zudem unsere Ozeane und somit auch das Klima geschützt werden. Wir fordern die Politik zudem auf, die staatliche Subventionierung der Fischereiindustrie einzustellen. Stattdessen sollten die Fördermittel für die Umschulung von Fischerinnen und Fischern in zukunftsweisende tier- und klimafreundliche Berufsfelder verwendet werden.“







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