Bundeskabinett will Kantinen nachhaltiger machen – PETA fordert tägliches veganes Angebot

31.08.21
UmweltUmwelt, Wirtschaft, Politik, TopNews 

 

Von PETA

Kürzlich hat das Bundekabinett neue Maßnahmen für das Programm „Nachhaltigkeit konkret im Verwaltungshandeln umsetzen“ beschlossen. Das Programm soll alle Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung klimafreundlicher gestalten. In den Kantinen des Bundes soll beispielsweise der Anteil von Bio-Nahrungsmitteln bis 2025 auf 20 Prozent erhöht werden. Bettina Eick, PETAs Fachreferentin für Ernährung, kommentiert:

„Wir begrüßen es, dass sich das Bundeskabinett Gedanken über eine umweltschonendere Verpflegung in ihren Kantinen macht und den Anteil an pflanzlichen und Bio-Lebensmitteln steigern will. Leider ist nicht geplant, täglich ein vollwertiges veganes Gericht anzubieten, obwohl die vegane Ernährung die nachhaltigste ist. Die Tierwirtschaft ist eine der Hauptursachen der Klimakatastrophe und entscheidend mitverantwortlich für Regenwaldrodungen und die Gewässerbelastung. Auch eine vegetarische Ernährung reicht nicht aus, um das Klima effizient zu schützen. Denn Milchprodukte wie Butter, Käse und Sahne sind neben Rindfleisch die klimaschädlichsten Nahrungsmittel. Hinzu kommt das millionenfache Leid fühlender Lebewesen, die für Produkte tierischen Ursprungs gequält und getötet werden. Die Bundesbehörden müssen nun mit gutem Beispiel vorangehen und in einem ersten Schritt täglich in allen Kantinen mindestens ein vollwertiges veganes Gericht anbieten. Ziel sollte es sein, die Gemeinschaftsverpflegung komplett auf rein pflanzliche Mahlzeiten umzustellen – den Tieren und der Umwelt zuliebe.“







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