Samstag (22.1.22) Protest in Lingen gegen Uranfabriken und Atomkraftwerke

20.01.22
UmweltUmwelt, Bewegungen, Niedersachsen, TopNews 

 

Von BBU

Am Samstag (22.1.22) findet in Lingen vor der bundesweit letzten Brennelementefabrik eine Protest-Kundgebung statt. Letztes Jahr wurde bekannt, dass die Betreiber der Uranfabrik, in der Brennstäbe für Atomkraftwerke in mehreren Ländern hergestellt werden, mit dem russischen Atomkonzern Rosatom kooperieren wollen. Bürgerinitiativen und Umweltverbände wie der BBU fordern die sofortige Stilllegung der Brennelementefabrik.

Die Kundgebung beginnt am Samstag um 13 Uhr direkt vor der Brennelementefabrik. (Am Seitenkanal 1, 49811 Lingen). Redebeiträge gibt es u. a. von Vladimir Slivyak, Ecodefense Russland, Träger des Alternativen Nobelpreises 2021 sowie von Angelika Claussenvon der atomkraftkritischen Ärzteorganisation IPPNW.

Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, der auch zur Teilnahme an der Kundgebung aufruft, weist darauf hin, dass sich der Protest auch gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau richtet. Die beiden Uranfabriken in Lingen und Gronau sind bisher vom Atomausstieg ausgenommen. Die Proteste richten sich gegen die unbegrenzte Laufzeit der umstrittenen Anlagen. Weiterhin richtet sich der Protest auch gegen das Atomkraftwerk Lingen 2 – es ist das letzte noch in Betrieb befindliche Atomkraftwerk in Norddeutschland - und gegen Pläne zum Bau neuer Atomkraftwerke in den Niederlanden.

Bei der Kundgebung ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Weitere Informationen: https://atomstadt-lingen.de, https://bbu-online.de







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