Mein Wort zum Sonntag!

05.01.15
SozialesSoziales, Bremen, Debatte, News 

 

von Hans-Dieter Wege 

Immer wieder werde ich von Personen angeschrieben und gefragt warum ich als "Kommunist" für ein Grundeinkommen eintrete?

Selbstverständlich trete ich dafür trotzdem weiterhin ein auch ohne eine Bedingungslosigkeit zu fordern die es auch hierfür nicht geben kann. Ich habe mich zwischenzeitlich davon überzeugen lassen das die geforderte Bedingungslosigkeit eine Unmöglichkeit ist und eher Befürworter eines Grundeinkommen und die Gegner spaltet als zusammenführt. Nichts auf der Erde gibt es ohne Bedingungen und deshalb auch bestimmt kein Grundeinkommen.

Die erste Bedingung würde nämlich schon mal lauten, es müsste jedem Menschen s o l i d a r i s c h in gleicher Höhe gezahlt werden, egal wie alt und welcher Herkunft und zwar ohne vorherige Bedürftigkeitsprüfung und egal ob arm oder reich und zwar in ausreichender Höhe mindestens aber in Höhe der derzeitig geltenden Pfändungsfreigrenzen.

Die zweite Bedingung wäre, das alle Arbeit gleich besteuert werden müsste und dass das Grundeinkommen zumindest teilweise aus dem erwirtschafteten Mehrwert der Unternehmen finanziert wird, vielleicht aus einer zusätzlichen Arbeitsmarktabgabe in Höhe des jeweiligen gesetzlichen Mindestlohnes?

So wären z.B. auch Kleinstunternehmer finanziell abgesichert.

Dass wäre in meinen Augen zumindest schon mal solidarisch und könnte die Menschen im Sozialbezug und in Arbeit zusammenbringen mit einer Forderung für die es sich s o l i d a r i s c h zu kämpfen lohnt.

Für ein schönes Leben für Alle, lasst es uns anfassen!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Dieter Wege


P.S.: Auf Parteien sollten sich die Menschen hierzu wohl eher nicht verlassen.

www.bremer-montagsdemo.de/256/reden256.htm

 

 


VON: HANS-DIETER WEGE






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