Hartz IV-Regelleistung und Niedriglohn vs. Menschenwürde*

23.11.12
SozialesSoziales, Wirtschaft, TopNews 

 

von Reinhold Schramm

Die Behauptung, mit einer Erhöhung von Hartz IV würden Arbeitsanreize entfallen, ist schlicht falsch. (Vgl.) [1]

Die Ablehnung der Niedriglohnbezahlung auch für Erwerbslose im offenen Hartz-IV-Strafvollzug ist berechtigt!

Das post-faschistische Hartz-IV-Strafvollzugssystem soll die arbeitslosen Frauen und Männer in die Unterbezahlung ohne gesicherten und auskömmlichen Alters-Rentenanspruch zwingen!

Selbst der wirtschaftsliberale-sozialdemokratische und BDA-sozialpartnerschaftliche Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kommt zur Feststellung: „Wer weniger als 2.500 Euro brutto pro Monat verdient, dem droht selbst nach 35 Jahren Vollzeitbeschäftigung Altersarmut. Diese könnte zum Massenphänomen werden.“

Vgl. DGB-Bundesvorstand, 21.11.2012, Studie: Vollzeitbeschäftigte mit Berufsausbildung im Niedriglohnsektor, Risiko Altersarmut: immer mehr qualifizierte Beschäftigte im Niedriglohnsektor.

Merke: Gleichzeitig fordert die DGB-Führung nur einen (Armuts-) “Mindestlohn“ von 8,50 Euro brutto.

Quelle:
[1] Erhöhung der Hartz-IV-Sätze: Aus 50 werden 7,4 Milliarden Euro - taz.de, 22.11.12
www.taz.de/erhoehung-der-hartz-IV-Saetze/!106017  

* Regelleistung und Menschenwürde (weiterhin aktuell!)
www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/schramm_regel.pdf

Merke: Fordern und praktisch im Kampf durchsetzen!


VON: REINHOLD SCHRAMM






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