Gesellschaft der Vielen – politische Selbstwirksamkeit erkämpfen

10.04.19
SozialesSoziales, Politik, Bewegungen, News 

 

„Es ist wichtig, dass untersucht wird, wie das Verständnis von Politik und die Einflussmöglichkeiten wahrgenommen werden. Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten kämpfen seit Generationen für die Repräsentation ihrer Belange in Deutschland. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag dafür, dass Vertrauen in die Demokratie existiert. Diese Arbeit muss deutlich stärker durch strukturelle Förderung ausgebaut werden, kommentiert Gökay Akbulut, migrations- und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Ergebnisse im heute veröffentlichten Policy Brief des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen (SVR) und des Deutschen Zentrums für Integration und Migrationsforschung (DeZIM-Institut) zur politischen Selbstwirksamkeit von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in Deutschland. Akbulut weiter:

„Vertreterinnen und Vertreter der Selbstorganisationen dürfen nicht länger nur Ideenbringer und Brückenbauer sein, sie müssen mehr Positionen in Entscheidungsgremien bekommen und Weisungsbefugnisse erhalten. Wir fordern daher weiterhin wirksame Teilhabe für Menschen mit Migrationsgeschichte.

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Diese Realität wird in der Befragung bestärkt und das ist richtig und wichtig. Denn die Kräfte in diesem Land, die diese Realität in Frage stellen, versuchen unsere demokratische Gesellschaft der Vielen zu zermürben.

Ich unterstütze die Auffassung: Vertrauen in die Politik ist auch Vertrauen in die Gesellschaft. Das muss grundsätzlich für alle gelten, die aktiv und demokratisch an unserer Gesellschaft der Vielen mitwirken wollen.“







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