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Bildmontage: HF

26.12.11
SozialesSoziales, Kultur, Saarland 

 

von Initiative Stille Nacht

Den Initiatoren Lustfeindlichkeit zu unterstellen ist entweder bösartig oder dumm. Privatfeuerwerke sind kein Ausdruck von Freude sondern von Macht.

Bester Beweis: Das Klientel der Verwender: Testosteron, männliche Unter- und Mittelschicht. Maximal 30% der Gesamtbevölkerung.
Für sie ist Feuerwerk ein Prestige- und Kompensationsobjekt, ebenso wie große Autos, große Fernseher, etc....

50 Mio wurden in Österreich und Deutschland 2010 für Feuerwerk ausgegeben von einer Bevölkerungsschicht, die ansonsten angeblich zu wenig hat - etwa um sinnvoll zu haushalten, regionale Lebensmittel zu kaufen, oder Kleidung, die nicht aus Kinderarbeit und Lohnsklaverei stammt, etc. );

War da der Appell "Brot statt Böller" nicht ein Geniestreich?

Die anderen 70% dulden es, ducken sich, verabreichen ihren Haustieren Beruhigungsmittel, bringen Autos in Sicherheit, setzen die Atemmasken auf, löschen Großbrände, nähen abgerissene Finger an, nehmen Anzeigen auf, etc.
Haben da die Aggressoren nicht allen Grund ein schlechtes Gewissen zu haben?

Oder was versteht der Autor unter Lust und Feierlichkeit und Gesellschaft?
In einer Gesellschaft, die so "feiert", möchten wir jedenfalls nicht leben.

Die Initiative Stille Nacht
http://stille-nacht.eu.tc

 


VON: INITIATIVE STILLE NACHT


"Brot statt Böller" Appell einstellen  - 25-12-11 17:55




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