Hungerstreikkomitee deutscher Conterganopfer stellt Anzeige wegen Bestechlichkeit

10.03.10
SozialesSoziales, Bewegungen, News 

 

Gegen zwei Staatsanwälte, die seiner Zeit an dem spektakulären und umstrittenen Strafprozess gegen Mitarbeiter des Conterganproduzenten, die Fa. Grünenthal (Stolberg) beteiligt waren, wie auch gegen Personen aus Politik und Wirtschaft, haben Mitstreiter des Hungerstreikkomitees deutscher Conterganopfer am vergangenen Donnerstag beim Polizeipräsidium Köln (Aktenzeichen 601000-067205-10/3) Anzeige wegen Bestechlichkeit (§332 StGB), Prozessbetrug oder anderer Delikte gestellt.

Hierzu stellen die Sprecher des Hungerstreikkomitees, Gihan Higasi und Stephan Nuding, fest: Das Conterganverbrechen war und ist eine Aneinanderreihung von Un- oder Halbwahrheiten, Vertuschung, Korruption und niederträchtigstem Umgang mit den Opfern. Es liegen uns Dokumente vor, die die Annahme des Prozessbetruges rechtfertigen. Es ist dringend an der Zeit, dass die Wahrheit ans Licht kommt und den Betroffenen endlich der Schadensersatz und Respekt zu teil wird, der ihnen zusteht.

Weitere Auskünfte:
Hungerstreikkomitee deutscher Conterganopfer
Stephan Nuding (Sprecher)
Im Aehlemaar 1c
51467 Bergisch Gladbach








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