Bafögsätze der Realität anpassen

18.12.17
SozialesSoziales, NRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Immer weniger Studierende erhalten Bafög, wie ein Bericht der Bundesregierung zeigt. Die Linke NRW kritisiert diese Entwicklung. Dazu erklärt Jules El-Khatib, hochschulpolitischer Sprecher:

„Die Zahl der Studierenden die Bafög erhalten ist in den letzten Jahren gesunken, aber nicht weil es immer mehr Menschen in diesem Land so gut geht, wie die Bundesregierung behauptet, sondern weil Bedarfssätze und Freibeträge nicht der Realität in diesem Land entsprechen Auch die maximale Förderhöhe von 735 Euro und die Wohnkostenpauschale sind ein Witz, im Angesicht von steigenden Mieten, Semesterbeiträgen und Lebenshaltungskosten. Es bedarf dringend eine Erhöhung der Förderhöhe. Es muss Studierenden möglich sein ihr Studium komplett durch das Bafög zu finanzieren, ohne auf Geld von ihren Eltern und Nebenjobs angewiesen zu sein.“

Sonja Neuhaus, schulpolitische Sprecherin der Linken NRW ergänzt:

„Nur noch 150.000 Schülerinnen und Schüler erhalten Bafög, obwohl immer mehr junge Menschen darauf angewiesen sind. Schülerinnen und Schüler an weiterführenden allgemeinbildenden Schulen in der Oberstufe, Berufsfachschulen sowie Fach- und Fachoberschulklassen sollen eine BaföG-Förderung erhalten können, auch wenn sie noch zuhause Wohnen. Desweiteren müssen auch Geflüchtete an Schulen und Hochschulen schneller die Möglichkeit haben, Bafög zu bekommen.“







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