Neues Rentenbuch: „Die große Rentenlüge“


Bildmontage: HF

31.07.17
SozialesSoziales, Kultur 

 

Von Holger Balodis und Dagmar Hühne

Ab morgen ist es im Handel: „Die große Rentenlüge“. Darunter verstehen wir das seit vielen Jahren vertretene Mantra: Bessere Renten seien nicht möglich. Die Demografie lasse das nicht zu. Die Jungen dürften nicht überlastet werden. Und so weiter. Das ist Unsinn, es ist die Propaganda der Arbeitgeber, die sich in die Köpfe gefressen hat. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Die Renten müssen deutlich steigen. Für alle. In den Nachbarländern wie Österreich, Schweiz, Niederlande, Luxemburg oder Dänemark kann man sich anschauen, wie es geht. Wir zeigen im neuen Buch, dass das auch in Deutschland gelingen kann und muss. „Warum ein gute und bezahlbare Alterssicherung für alle möglich ist“, lautet der programmatische Untertitel. Es ist ein Mut-mach-Buch. Wenn der Kreis der Beitragszahler ausgeweitet wird, wenn sich Staat und Arbeitgeber nicht aus der Verantwortung stehlen und die Beitragssätze maßvoll angehoben werden, können wir es schaffen: Niemand würde überfordert und alle Rentner würden profitieren. Und mit ihnen auch die Kommunen, die weniger Grundsicherungsleistungen zahlen müssten.
Wir sagen, was passieren muss und bewerten, wie weit die politischen Parteien schon auf diesem Weg sind. Und: Was jeder selbst tun kann.

Holger Balodis und Dagmar Hühne: Die große Rentenlüge – Warum eine gute und bezahlbare Altersicherung für alle möglich ist, Westend Verlag, 208 Seiten, 18 Euro (ISBN 978-3-864889-177-9)

 







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