MLPD verurteilt die Kampagne gegen Wikileaks und fordert Freilassung von Julian Assange

09.12.10
PolitikPolitik, News 

 

Die MLPD solidarisiert sich mit Wikileaks sowie Julian Assange und fordert seine Freilassung. In dem Brief an Julian Assange heißt es:

"Im Namen der MLPD (Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands) versichere ich Ihnen und der kritischen Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks unsere Solidarität gegen die internationale Kriminalisierungs-, Verleumdungs- und Unterdrückungskampagne. Wir protestieren gegen Ihre willkürliche Inhaftierung und unterstützen die Forderung nach Ihrer sofortigen Freilassung.
Wikileaks hat sich mit der Enthüllung imperialistischer Kriegsverbrechen im Irak und Afghanistan oder auch des arroganten Alleinherrschaftsanspruchs der US-Diplomatie Verdienste in der kritischen Information der Weltöffentlichkeit erworben.
Während sich die Imperialisten weltweit als Gralshüter der Menschenrechte aufspielen, gehen sie nun im Stil des sog. "Antiterror-Kampfes" koordiniert gegen die Freiheit der Meinungsäußerung vor. Wir protestieren gegen das Kesseltreiben aus dubiose Verdächtigungen und weiteren Maßnahmen der psychologischen Kriegsführung, von Geheimdienstaktivitäten und Interpol-Fahndungen, Abschaltung von Webspace, Boykott von Banken und Zahlungssystemen usw.
Vorwürfe von Sexualdelikten müssen ernsthaft geprüft und dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Beim jetzigen staatlichen Vorgehen gegen Sie geht es aber um ein rein politisch motiviertes Vorgehen, mit dem Ziel sie und Wikileaks mundtot zu machen.
Wir begrüßen daher die Welle der internationalen Solidarität und die Organisierung von Gegenöffentlichkeit und werden weiter selbst dazu beitragen."







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