Die SPD zerlegt sich selbst.


Bildmontage: HF

09-02-18
PolitikPolitik, Debatte 

 

Von Reinhold Schramm

Von 100 Prozent auf O.  –  Oder: Der Anfang vom Ende der GroKo.

»SPD nach Schulz-Rückzug: Nur noch Entsetzen. Eine Partei zerlegt sich selbst: Erst schimpft Sigmar Gabriel öffentlich über Spitzengenossen, dann verzichtet Martin Schulz auf das Außenministerium. In der SPD herrscht Fassungslosigkeit.« – 

Vgl. Spiegel-Online *

Kommentar

Heute, 19:58 Uhr, 302.

Von 100 Prozent auf O. -- Oder: Der Anfang vom Ende.

Ungeschminkt.

Die politische Klasse der GroKo

Der Staat und die Gesellschaft als Beute von Wirtschaft und Politik.

Handelt es sich doch um die erneute Offenbarung über den wahren Charakter der bürgerlichen Parlamentsparteien im Kapitalismus.

Es geht weniger um die Durchsetzung der Interessen der sozial und ökonomisch benachteiligten Bevölkerungsgruppen, immerhin rund 40 Prozent, bzw. 33 Millionen BürgerInnen, einschließlich deren Kinder und weiteren Familienangehörigen, als vielmehr um die persönlichen, die materiellen und sozialen Vorteile der vorgeblichen VolksvertreterInnen.

Das bürgerliche Parlament, seine Institutionen, Ministerien und Behörden als Selbstbedienungsladen.

Es geht auch um das persönliche, soziale und materielle Interesse an Beamtenposten und künftigen Pensionsansprüchen. Parteien-, Parlaments- und Regierungspositionen, als individuelles bzw. persönliches Sprungbrett für auch künftig hochdotierte Positionen in der Wirtschaft, ihren Konzernen, Vorständen und Aufsichtsräten.

Wer ernsthaft glauben sollte, die bürgerlichen Parlaments- und ParteienvertreterInnen hätten das soziale Wohl der Mehrheit der Erwerbsbevölkerung und deren Familienangehörigen auf ihrer politischen Agenda, der hat den Kapitalismus und die gesellschaftspolitische Funktion der führenden Administration der bürgerlichen Parteien darin, immer noch nicht begriffen.

- ungeschminkt.

 

* Vgl. Spiegel-Online am 09.02.2018:  SPD nach Schulz-Rückzug. Nur noch Entsetzen. Eine Partei zerlegt sich selbst: Erst schimpft Sigmar Gabriel öffentlich über Spitzengenossen, dann verzichtet Martin Schulz auf das Außenministerium. In der SPD herrscht Fassungslosigkeit. Von Christian Teevs.

www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-nach-martin-schulz-rueckzug-nur-noch-entsetzen-a-1192685.html

 

09.02.2018, Reinhold Schramm







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