Zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: Stadt Dreieich wird Charta unterzeichnen

02.09.18
HessenHessen, News 

 

Von Bürger für Dreieich

Zustimmung zum Antrag der Fraktion Bürger für Dreieich in der Sitzung des Sozialausschusses

„Wir freuen uns, dass der Antrag unserer Fraktion Bürger für Dreieich eine einstimmige Mehrheit – bei Enthaltung der FDP – im Sozialausschuss erhalten hat.“

„Die Charta zur Vereinbarung von Pflege und Beruf haben das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, die AOK, die berufundfamilie Service GmbH und das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft unter dem Dach der Seniorenpolitischen Initiative Hessen „Beruf und Pflege vereinbaren“ die Hessische Initiative“ ins Leben gerufen.“

„In ihr geht es um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf als zentrale Herausforderung der Zukunft, und zwar für alle Unternehmen, sowohl private und öffentliche, als auch kleinere, mittlere und große Betriebe. Auch für die Kommunen als Arbeitgeber ist das Thema von großer Bedeutung.“ Das erläutern Natascha Bingenheimer und Tino Schumann für ihre Fraktion Bürger für Dreieich.

Auch die Stadt Dreieich hat als Arbeitgeber eine Verpflichtung und große Verantwortung gegenüber ihren Beschäftigten. Herr Bürgermeister Dieter Zimmer als oberster Dienstherr zeigte sich in der Sitzung des Fachausschusses für das Thema sehr offen.

„Damit wird von der Stadt Dreieich offiziell anerkannt und bestätigt, dass das Thema Brisanz hat. Es gibt viele und immer mehr Berufstätige, die nicht wissen, wie sie Beruf und Pflege überein bringen können.“

Die zunehmende Alterung der Gesellschaft stellt uns vor besondere Herausforderungen. Die Rede ist von mitten im Leben stehenden berufstätigen Menschen, die meist selber eigene Kinder haben, und deren Eltern in eine Lebensphase eingetreten sind, die oftmals eine pflegerische Betreuung notwendig macht.“ 

„Die bundesweit einmalige Initiative stellt Beispiele aus der Praxis vor, klärt über Angebote auf und bietet konkrete Unterstützungsmaßnahmen an. Je schneller Beschäftigte tragfähige Pflegearrangements finden, desto eher können sie sich neben der Pflege auf Ihre Berufstätigkeit konzentrieren. Für die Arbeitgeberseite birgt das einen klaren Nutzen.“

„Es gibt viele Möglichkeiten, wie Arbeitgeber ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterstützen können. Vielfach ist jedoch nicht bekannt, welche Maßnahmen im eigenen Betrieb umgesetzt werden können und welche Unterstützungsangebote bereits vor Ort vorhanden sind.“

„Seit 2013 sind der Charta insgesamt 174 Unternehmen und Organisationen beigetreten. In diesem Jahr wird der Beitritt von weiteren 40 erwartet.“

 

Weitere Informationen dazu:
http://www.berufundpflege.hessen.de/







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