Haltestellen barrierefrei umbauen: auch eine Herausforderung für Dreieich

02.09.18
HessenHessen, News 

 

Von Bürger für Dreieich

Fraktion Bürger für Dreieich erwartet nun den Bericht der Stadt Dreieich

„Die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist ein wichtiges gesellschaftspolitisches Ziel. Mit der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) und der Neufassung des § 8 Abs. 3 PBefG ist das Thema noch stärker in den Fokus von Öffentlichkeit und Politik gerückt“, bemerken Natascha Bingenheimer und Tino Schumann von der Fraktion Bürger für Dreieich.

„So hat der Nahverkehrsplan die Belange der in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen, für die Nutzer des ÖPNVs bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen.“

„Die Fraktion Bürger für Dreieich hat das Thema in Form eines Antrages in der letzten Sitzung des Sozialausschusses thematisiert, da wir glauben, dass Nachbarkommunen wie Neu Isenburg oder jetzt aktuell Zeppelinheim bei der Problematik schon viel weiter sind. Dort existieren bereits öffentlich gemachte Planungen, wann welche Haltestellen wie in Angriff genommen werden sollen.“

„Die Stadtverwaltung hat in der letzten Sitzung des Sozialausschusses zugesagt, dass ein Bericht dazu bis zum Ende des ersten Quartals 2019 erfolgen soll. Unseren Antrag haben wir nach dieser Zusage zurückgezogen, darauf bauend, dass die Vertreter der Stadt nun einen schlüssigen Status erarbeiten.“

Wir wollen auf die Problematik mobilitätseingeschränkter Personen aufmerksam machen, für die die Mitfahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln mit fast unüberwindbaren Hürden verbunden ist – auch in Dreieich.

„Unserer Auffassung nach sollen alle betroffenen Haltestellen in eine öffentlich kommunizierte Liste überführt werden, die eine klare zeitliche Rangfolge der abzuarbeitenden Haltepunkte nach Dringlichkeit, Größe und Frequentierung definiert, auch in Abhängigkeit von Fördermitteln. Das haben wir in der Ausschusssitzung deutlich gemacht.“

Es geht für die Betroffenen um nichts Geringeres als die Sicherstellung durchgängiger barrierefreier Reiseketten zwischen den Stadtteilen, die Priorisierung der Erreichbarkeit wichtiger öffentlicher und privater Einrichtungen wie Rathaus, Bürgerhaus, Sportstätten oder die Haltestellen nahe bei Gewerbebetrieben, um nur einige Punkte zu nennen. Die Ermöglichung von Teilhabe am öffentlichen Leben mittels ÖPNV ist eine Aufgabe, die die Stadt bis Januar 2022 bewältigt haben muss und das ist eine große Herausforderung.“







<< Zurck
Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz