Schließung des REWE Offenthal?

16.02.18
HessenHessen, News 

 

Fraktion Bürger für Dreieich regt erneute Aufnahme der Gespräche zwischen Stadt und REWE an

Nahversorgung in Offenthal muss gesichert werden

Von Bürger für Dreieich

„Nach aktuellen Aussagen des REWE-Standortplaners Axel Kittner hat der REWE Markt in der Offenthaler Ortsmitte absehbar keine Zukunft, da die Marktfläche zu klein sei, um das Geschäft wirtschaftlich betreiben zu können. Das deutet darauf hin, dass das Kölner Handelsunternehmen erneut eine Schließung ins Auge fasst, obwohl die Nahversorgungssituation in Offenthal schon jetzt angespannt ist“, stellt Natascha Bingenheimer, Fraktionsvorsitzende Bürger für Dreieich, dar.

„Die Nahversorgung ist ein Dauerthema in Offenthal. Die Offenthaler Planungswerkstatt wurde eingestellt, nachdem sich aufgrund schwieriger Eigentums- und Mietverhältnisse keine mögliche Lösung abzeichnete, den Markt am Standort Borngartenstraße zu vergrößern. Ein Neubau außerhalb des Ortskerns am Standort der Tankstelle war ein immer wieder kontrovers diskutiertes und angedachtes Thema.“

„Wir wünschen uns, dass die Stadt Dreieich die Gespräche mit den Betroffenen wieder aufnimmt, damit der Ortsteil Offenthal auch in Zukunft die Möglichkeit bietet, zentral und fußläufig Lebensmitteleinkäufe zu erledigen. Wir beobachten mit Sorge, dass die Infrastruktur in Offenthal zunehmend zu veröden droht. Die Schließung von in der Ortsmitte gelegenen Ladenlokalen, Diskussionen um die Poststelle, die Veränderungen in Bezug auf die Busanbindung seit Dezember 2017, all dies trägt dazu bei, dass die Offenthaler zunehmend abgeschnitten werden. Die Stadt muss Schritte unternehmen, um diese Entwicklung zu stoppen. Der Erhalt eines Lebensmittel-Anbieters gehört zu diesem Themenkomplex.“

„Bereits in Sprendlingen hat REWE die Politik der Schließung von angeblich nicht wirtschaftlich zu betreibenden Filialen verfolgt, obwohl das Geschäft bestens frequentiert war: Auf der Hauptstraße wurde eine Filiale dicht gemacht und wich einem Tegut. Das Gebaren von REWE ist Ausdruck eines Geschäftskonzeptes, dass größere Märkte favorisiert, die eine Fläche zwischen 1200 und 1500 Quadratmetern haben sollen. Mit dem größeren Umsatz soll sich die Rendite erhöhen.“

„Das Eintreten für eine wohnortnahe Versorgung mit Lebensmitteln muss zentrales Anliegen der Politik sein. Vor dem Hintergrund vieler in Offenthal lebender Familien, vor dem Hintergrund der immer älter werdenden Bevölkerung und ebenso im Hinblick auf den Umweltschutz, ist eine innerörtliche, auf Kurzwegen zu erreichende Versorgung mit Lebensmitteln stets wünschenswert.“







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