Karl Marx im Zeitalter der Ökologie

03.11.18
HessenHessen, News 

 

Referent: Dr. Bruno Kern,

Netzwerk Ökosozialismus

Mittwoch, 7. November 2018, 19:30 Uhr

Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5,
Frankfurt a. M.

Wie kein anderer hat Karl Marx den Wachstumszwang der kapitalistischen Ökonomie beschrieben, der Natur und Mensch gleichermaßen zerstört.

Gerade heute, da die Grenzen des Wachstums immer deutlicher vor Augen treten, ist eine Rückbesinnung auf den großen Analytiker des Kapitals angesagt.

Und dennoch hat eine marxistische Linke lange Zeit ein eher distanziertes Verhältnis zu den ökologischen Problemen – bis heute. Man knüpfte lieber an den Fortschrittsoptimismus an, den Marx als Kind des 19. Jahrhunderts teilte, setzte wie er auf die atemberaubende Entwicklung der Produktivkräfte und übersah das zerstörerische Potenzial darin. Der japanische Marx-Experte Kohei Saito hat in jüngster Zeit eine interessante These vorgelegt. Er zeigt anhand der Exzerpthefte auf, wie intensiv sich Marx etwa mit Fragen der Bodenfruchtbarkeit auseinandergesetzt hat und wie er aufgrund dieser Beschäftigung viele seiner Positionen gründlich revidierte. Hätte Marx – so Keito – einige Jahre länger gelebt und die beiden letzten Bände des Kapital noch selbst redigiert, wären sie wesentlich „ökologischer“ ausgefallen!

Bruno Kern geht diesen Fragen nach und zeigt die Aktualität und die Grenzen von Karl Marx im Zeitalter der Ökologie auf.

 

Veranstalter:

Linkes Forum Frankfurt, Ökosozialistisches Netzwerk Ffm., Internationale Sozialistische Organisation (ISO)

Mitmachen, aktiv werden:

Veranstaltungen jeden 3. Montag im Monat







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