Vor 40 Jahren: Blutiger Militärputsch in Chile – Ein Augenzeuge berichtet

07.09.13
HessenHessen, News 

 

Von Hans-Gerd Öfinger

 

Wir laden ein: Wissen ist Macht

Vor 40 Jahren: Blutiger Militärputsch in Chile – Ein Augenzeuge berichtet

§  Dienstag, 10. September 2013

§  19.30 Uhr, Wiesbaden, 

§  Georg-Buch-Haus, Eingang Walramstraße 16A

Der Militärputsch vom 11. September 1973 wurde von der US-Regierung aktiv vorbereitet und unterstützt und von westlichen Konzernen und Regierungen begeistert begrüßt. Der blutige Sturz der Regierung des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende führte zur Ermordung von mehreren zehntausend Aktivisten.

Juan Miranda Moragas, geboren 1949 in Rancagua (Chile), überlebte den Putsch. Er ist Folklorist und war 1969-1973 Mitglied des chilenischen Komitees der Liedermacher zur Unterstützung des sozialistischen Kandidaten und Staatspräsidenten Salvador Allende. Er war Mitarbeiter des regionalen Kulturinstituts in Rancagua, Leiter des Kulturhauses in der Kupfermine El Teniente. Nach dem Militärputsch Flucht aus der Heimat und Kontingentflüchtling in der BRD. Zahlreiche bundesweite und europaweite Teilnahmen an Solidaritätsveranstaltungen für Chile, Tournee für die IG-Metall-Jugend, Teilnahme an verschiedenen Großveranstaltungen (VVN, Anti-AKW, Amnesty, Berufsverbote, Antifaschismus, Liedermacher-Festivals, Lieder im Park Frankfurt, Russel-Tribunal, Kemnade Festival in Bochum, Solidaritätsveranstaltungen für Nicaragua und El Salvador). Aufnahme einer gemeinsamen LP mit Diether Dehm (internationale Arbeiterlieder), Mitarbeiter der Jugendförderung der Stadt Mannheim. Jahrzehntelang als Logistiker bei der Fa. Saint Gobain Glass in Mannheim tätig und Mitglied in Betriebsrat und gewerkschaftlicher Tarifkommission.Er wird uns in Wort und Lied über seine Erfahrungen in jenen Jahren berichten.

www.die-linke-im-westend.de – www.derfunke.de







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