Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 17 von Neu-Isenburg nach Dreieich wäre eine große Chance für Dreieich

05.03.20
HessenHessen, News 

 

Von Bürger für Dreieich

Fraktion Bürger für Dreieich begrüßt den Beschluss einer Potenzialanalyse

"Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 17 von Neu-Isenburg nach Dreieich könnte unserer Auffassung nach einer der größten Fortschritte im Bereich der Dreieicher Verkehrsinfrastruktur - neben der geplanten Regionaltangente West - darstellen. Davon könnten Einwohner und Wirtschaft in jeder Hinsicht nur profitieren." Dies sagen Natascha Bingenheimer und Tino Schumann von der Fraktion Bürger für Dreieich. "Der Beschluss, eine so genannte 'Potenzialanalyse' gemeinsam mit den Städten Frankfurt am Main und Neu-Isenburg durchzuführen, wird die nächste Stadtverordnetenversammlung passieren und findet unsere volle Zustimmung."

"Das Potential einer Straßenbahn lässt sich für Dreieich gar nicht hoch genug einschätzen. Der gesamte Sprendlinger Norden mit der Wohnbebauung in den Ringen, den Unternehmensansiedlungen im Industriegebiet, ebenso die Sprendlinger Innenstadt, könnten davon gewinnen. Die angedachte Anbindung an den Sprendlinger Bahnhof könnte den klugen Lückenschluss zwischen Innenstadt und Anbindung an eine Bahnverbindung mit einer Nord-Süd-Achse zwischen Frankfurt und Dieburg (Dreieichbahn) darstellen."

"Von der zu den Hauptzeiten jetzt schon völlig überlasteten S-Bahnlinie S3 und S4 könnte eine Vielzahl von Kunden auf den alternativen Parallelverkehr in der Frankfurter Straße mit einer Straßenbahn umgeleitet werden. Für Unternehmensansiedlungen ergäben sich klare Standortvorteile, mit denen proaktiv geworben werden könnte. Und schließlich erfordern Neubaugebiete wie der Heckenborn oder Projekte wie die Neue Mitte einen Ausbau der alternativen Verkehrsinfrastruktur.“

„Sicher ist: Bestimmte Entwicklungen wie die Folgen von Bauprojekten werden wir mit den vorhandenen Mobilitätsstrukturen ohne eine damit verbundene Neujustierung nicht mehr auffangen können."

"Eine Straßenbahn ist ein echtes Null-Emissions-Verkehrsmittel, wenn sie aus regenerativen Energien gespeist wird. Bei einem Besetzungsgrad von jeweils 50 Prozent verbraucht ein Bus etwa doppelt soviel Energie wie eine Straßenbahn, ein Auto der Mittelklasse sogar gut fünfmal soviel Energie. Im Vergleich zum Auto entsteht bei der Straßenbahn pro Person und Kilometer im Durchschnitt nur rund ein Viertel des klimaschädlichen CO2. In den Hauptverkehrszeiten fällt dieser Vorteil aufgrund der dann höheren Fahrgastzahlen noch deutlicher zugunsten der Tram aus."

"Wir freuen uns sehr, dass mit Prof. Dr. Jürgen Follmann von der TU Darmstadt ein ausgewiesener Mobilitätsexperte für die Umsetzung der Potenzialstudie mit im Boot ist. Prof. Follmann forscht zur Mobilität der Zukunft, wohnt in Rodgau, und ist im Kreis Offenbach bestens für sein Engagement und für seine Erfolge zum Beispiel bei der Einrichtung neuer Radwegeverbindungen und der Entwicklung von alternativen Mobilitätsformen bekannt. Auf den Ergebnisbericht sind wir sehr gespannt."







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