Parcours-Anlage für Bürgerpark nicht angemessen: Fraktion Bürger für Dreieich lehnt neuen Vorschlag für Standort in Sprendlingen ab

27.01.20
HessenHessen, News 

 

Von Bürger für Dreieich

"Wir freuen uns sehr, dass Aktive aus dem Jugendparlament so viele Sponsorengelder für die Einrichtung eines Parcoursparks einwerben konnten. Den von der DLB ins Gespräch gebrachten Standort im Bürgerpark lehnen wir jedoch ab." Das stellen Natascha Bingenheimer und Tino Schumann von der Fraktion Bürger für Dreieich klar.

"Der Bürgerpark ist keine beliebig verfügbare Masse, die immer dann ins Gespräch kommen kann, wenn Interessensgruppen einen irgendwie gearteten Platzbedarf meinen anmelden zu müssen. (Teil-) Flächen waren schon im Gespräch für eine Wohnbebauung, für ein neues Rathaus oder aktuell in der Debatte um die Erweiterung der nahebei liegenden Ricarda-Huch-Schule. Je nach Belieben scheint das Areal des Bürgerparks in die Diskussion zu gelangen."

"Nachdem der Standort am Freibad nicht mehr aktuell ist - hier hatten Anwohner zu viel Lärm befürchtet - beginnt nun die Suche nach einer geeigneten Fläche, die unserer Auffassung nach auch auf echte Alternativen ausgeweitet werden sollte. Noch im August 2019 meinte ja László Boroffka selbst, dass der Platz unter der Autobahnbrücke an der Hainer Chaussee auch möglich sei. Wir bringen nun proaktiv einen ganz anderen Standort ins Spiel, zum Beispiel in Dreieich-Buchschlag, wo es genügend freie Flächen gibt, zumal viele Jugendliche aus Buchschlag kommen. Wir geben Boroffka also ausdrücklich Recht, wenn er damals sagte, dass der Platz nicht in Stein gemeißelt sei."

"Wir treten seit Jahren für den Erhalt und die Verschönerung des Parks ein - mit viel Erfolg - und sind überzeugt, dass die Parcours-Anlage dem eigentlichen Zweck der städtischen Parkanlage entgegen steht.

„Hier gehen Erholung Suchende in Ruhe spazieren, sitzen auf den Bänken und plaudern; Mütter mit ihren kleinen Kindern sind unterwegs. Auch eine steigende Anzahl von Senioren hält sich dort auf, Stichwort ‚demografischer Wandel‘.“

Das alles passt nicht zu einer Parcour-Anlage, die Unruhe, Lärm und gegebenenfalls weitere Nebeninteressen von Nutzergruppen mitbringen wird, die dem Konzept des Parks widersprechen. Übrigens können die Anwohner und Nutzer der Grünanlage mit Fug und Recht mindestens dieselben Argumente geltend machen wie die Anwohner des Freibades."

"Von daher ist der Vorschlag der DLB vielleicht bequem, aber leider überhaupt nicht durchdacht. Wir möchten den Park als echte Grünanlage erhalten und denken, dass die Bürger das ebenso sehen - dies haben die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung klar gezeigt."

 







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