Nicht angeleinter Hund hetzt Rehmutter mit Jungem im Wald

08.05.20
HessenHessen, News 

 

Fraktion Bürger für Dreieich fordert Anleinpflicht und Kontrollen

Von Bürger für Dreieich
 

"Im Bereich um den Waldweiher bei Sprendlingen habe ich heute Mittag um 14 Uhr 30 beobachtet, wie ein frei laufender und nicht angeleinter Hund eine Rehmutter und ihr Junges durch den Wald gehetzt hat. Die Rehe waren in völliger Panik, der Hund trieb die Tiere in großen Kreisen wild bellend vor sich her." Dies berichtet Natascha Bingenheimer von der Fraktion Bürger für Dreieich.
 
"Es ist schon selten, dass man ein Reh im Wald sieht, aber ob diese Tiere die Tortur unbeschadet überstanden hat, weiß ich nicht. Eine entgegenkommende Dame mit einem Hund stritt ab, dass das Tier zu ihr gehöre. Zwei andere Personen standen am Waldweiher, ein Mann und eine Frau, und beide suchten (!) nach ihren Hunden, die sich nicht angeleint weit in den Wald abgesetzt hatten. Auf meine Ansprache hin fuhr die Frau auf dem Rad einfach weg, und der Mann erzählte eine hanebüchene Geschichte, dass sein Hund irgendwie entlaufen sei."
 
„Es gab bei den oben und durch mich angesprochenen Haltern keine wirkliche Einsicht und kein Verständnis. Überhaupt ist festzustellen, dass die Rücksichtslosigkeit einiger Halter weiter zunimmt ebenso wie die Zahl der frei laufenden Tiere, obwohl gerade Brut- und Setzzeit ist.“
 
„Es wird klar darauf vertraut, dass alles schon gut geht, und im Zweifelsfall sind die Schäden in der Natur nachrangig, egal , ob im Wald oder am Weiher. Sogar Personen kommen zu Schaden, wie die Seniorin kürzlich. Jeder weiß, dass die Stadt keine personellen Ressourcen hat und mit der Situation offensichtlich überfordert ist. Ich erinnere: Die Entwurf der Hundesatzung der Grünen war beim letzten Versuch mit zwei hauchdünnen Stimmen Mehrheit im Stadtparlament abgeschmettert worden.“
 
„Wir benötigen ganz klar eine Anleinpflicht, um dem Treiben ein Ende zu bereiten. Halter, die ihre Hunde eh schon anleinen, tangiert diese Maßnahme nicht, denn sie verhalten sich ja schon vernünftig. Aber die anderen, die nicht in der Lage sind einen Hund zu führen müssen sanktioniert werden können – und zwar durch Kontrollen.“
 







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