Mehr Geld für die Dreieicher Bibliothek: Bürger für Dreieich fordern Erhöhung des Etats im Haushalt 2018

23.10.17
HessenHessen, News 

 

Zum Tag der Bibliotheken am 24.10.2017

Von Bürger für Dreieich
 
Passend  zum  Tag  der  Bibliotheken  am  24.10.2017, der von  Richard  von Weizsäcker ins Leben gerufen wurde, und bei dem auf die Rolle der Bibliotheken und ihre Bedeutung als Wissensspeicher, Informationsvermittler und kulturelle Einrichtung aufmerksam gemacht werden soll, hat die Fraktion Bürger für Dreieich neben anderen Haushaltsanträgen einen Vorschlag eingebracht, der die Erhöhung des Budgets für die Stadtbücherei anregt.
 
"Wir sind der Auffassung, dass die sehr gute Erfolgsbilanz unserer Dreieicher  Bibliothek - sowohl was die  Nutzerzahlen  als  auch  den  ausgesprochen guten Service  der  dort  beschäftigten  Mitarbeiter anbelangt - durch eine weitere Aufstockung des Etats für 2018 diskutiert und honoriert werden sollte“, sagen Natascha Bingenheimer und Tino Schumann von der Fraktion Bürger für Dreieich in der Dreieicher Stadtverordnetenversammlung.
 
"Der Etat für die Medienbeschaffung wurde bei der letzten Haushaltsrunde auf unsere Initiative hin bereits  um  2.500  Euro  auf  42.500  Euro  angehoben.  Wir  wünschen  uns  nun  eine  nochmalige Erhöhung um 5.000 Euro, um zu gewährleisten, dass die verfügbaren Medien besser auf einem aktuellen Stand gehalten werden können. Gemessen an der Zahl der Nutzer und der Ausleihen ist die Dreieicher Stadtbibliothek im Vergleich zu Nachbarkommunen zu gering ausgestattet. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass sie eine Vielfalt an Aufgaben erfüllt und Zielgruppen adressiert."
 
„Den Tag der Bibliotheken mit einer Aktion und ‚Thesen’ zu begleiten, die mit dem Lutherjahr im Zusammenhang stehen, und wie es die Stadt Dreieich derzeit tut, ist eine gute Idee. Zu dieser ideellen Unterstützung muss unserer Ansicht nach jedoch auch eine konkrete finanzielle Aufwertung, sprich: eine Erhöhung des Etats hinzukommen.“
 
Um es mit Heinrich von Kleist zu sagen: "Nirgends kann man den Grad der Kultur einer Stadt und überhaupt den Geist ihres herrschenden Geschmacks schneller und doch zugleich richtiger kennen lernen als - in den Lesebibliotheken."







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