LINKE fordert mehr Sozialwohnungen für Lüneburg

11.07.14
NiedersachsenNiedersachsen, News 

 

Stadtratsfraktion referiert auf der Mitgliederversammlung zum sozialen Wohnungsbau

Von DIE LINKE. Lüneburg

Auf ihrer nächsten Mitgliederversammlung befasst sich die Lüneburger Linkspartei mit dem sozialen Wohnungsbau in Lüneburg und Umgebung. Dazu referieren am Dienstag, den 15. Juli, die beiden linken Stadträte Michèl Pauly und Rainer Petroll. Beginn der öffentlichen Veranstaltung ist um 19 Uhr im Vereinsheim des MTV Treubund an der Uelzener Straße.

„Im Einzugsgebiet Lüneburgs fehlen mindestens 500 Wohnungen,“ kritisiert Michèl Pauly. „Insbesondere mangelt es an sozialem Wohnraum, der Geringverdienern und ALG-2-Empfängern zugänglich ist. Politik und Verwaltung haben dieses Thema in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt. Darum wollen wir Möglichkeiten und Wege aufzeigen, wie zusätzlicher und bezahlbarer Wohnraum in Lüneburg geschaffen werden kann.“

Fraktionskollege Rainer Petroll warnt vor einer schleichenden Gentrifizierung: „In Lüneburg sind Geringverdiener immer mehr unter sich. Besonders hoch ist der Anteil im Niedriglohnbereich in Kaltenmoor und am Weißen Turm. Viele finanzschwache Menschen mussten aus teureren Vierteln in diese Randbezirke ziehen. So haben wir jetzt einerseits schon Geringverdiener-Viertel und andererseits entsteht im Hanseviertel ein Nobelviertel für Gutverdiener. Grund ist sicher, dass in Lüneburg über Jahre der soziale Wohnungsbau überhaupt nicht gefördert wurde"







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