Vortrag von Jan van Aken zu Waffenexporten

04.09.13
NiedersachsenNiedersachsen, Internationales, Wirtschaft 

 

LINKER Spitzenpolitiker und ehemalige UN-Waffeninspekteur ist zu Gast in der VHS

Am kommenden Dienstag, den 10. September, ist Jan van Aken, Spitzenkandidat der LINKEN in Hamburg und Experte für Rüstungsexporte in der LINKEN Bundestagsfraktion, für einen Vortrag zu Gast in der Volkshochschule (VHS) Lüneburg. Jan van Aken wird ab 20.00 Uhr zum Thema „Krieg: Made in Germany. Wie Deutschland am Krieg verdient“ im Foyer der VHS sprechen. Anschließend diskutiert er mit dem Publikum. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Die Bundesrepublik ist weltweit drittgrößtes Rüstungsexportland - dank einer florierenden Industrie und einer Politik, die das Geschäft mit dem Tod am Laufen hält. Die Bundesregierung genehmigte im Jahr 2011 Rüstungsexporte im Wert von 10,8 Milliarden Euro - ein Rekordhoch. Selbst vor Waffenlieferungen in Krisenregionen und an Diktaturen wird dabei nicht zurückgeschreckt.
Jan van Aken kämpft seit langem gegen den Einsatz von Waffen: Als Mitbegründer des Vereins Sunshine Project zur Ächtung von Biowaffen, als Begründer und Leiter der Forschungsstelle Biowaffen-Kontrolle an der Uni Hamburg oder als Biowaffeninspekteur der Vereinten Nationen – van Aken hat Inneneinsichten. Seit 2009 setzt er sich im Bundestag für ein Verbot von Waffenexporten ein.







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