LINKE fordert: Erzieher*innen auch bei freien Trägern nach Tarif bezahlen

25.10.17
NiedersachsenNiedersachsen, News 

 

Von DIE LINKE. Lüneburg

Mit einem Antrag in der kommenden Sitzung des Lüneburger Stadtrates, Donnerstag 26.10., fordert die Linksfraktion, dass auch den bei freien Trägern beschäftigten Erzieherinnen und Erziehern im vollen Umfang die Leistungen des Tarifvertrages im öffentlichen Dienst (TVöD) gewährt werden. Dieser soll für alle Beschäftigten im Bereich der Sozial- und Erziehungsdienste jeweils nach aktuellem tariflichen Standard gelten.

„Aus Gesprächen mit Beschäftigten wissen wir, dass nicht alle freien Träger unmittelbar die Tariferhöhungen umsetzen, obwohl nach Auskunft der Verwaltung die Kosten durch die Stadt gedeckt wären. Auch finde ich es ungerecht, wenn Beschäftigten bei freien Trägern nicht die 30 Urlaubstage gewährt werden, wie sie zum Beispiel in städtischen KiTen und Horten tariflich gesetzt sind. Hier kann die Stadt nachbessern, indem sie freie Träger vertraglich an die Leistungen des TVöD bindet“ fordert Andrea Amri-Henkel, die für die LINKE das Thema in den Stadtrat einbringt.

„In unserem Antrag betonen wir auch die Wichtigkeit der Arbeit, die freie Träger im Bereich der frühkindlichen Bildung leisten. Sie stellen dringend benötigte Betreuungsplätz zur Verfügung, die städtisch zurzeit nicht geleistet werden können und erhalten dafür zurecht im gleichen Umfang eine Bezuschussung wie städtische Träger. Aber auch die Erzieherinnen und Erzieher brauchen für ihre unschätzbar wertvolle Arbeit finanzielle Planungssicherheit, wenn sie etwa von einem städtischen zu einem freien Träger wechseln wollen. Da darf es nicht zu einer Schlechterstellung kommen. Wir sind daher optimistisch, dass der Antrag im Stadtrat Zustimmung findet“, so Andrea Amri-Henkel.







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