Arme sterben früher – Bayerische Regierung scheitert am Verfassungsauftrag!

30.03.16
BayernBayern, News 

 

Von DIE LINKE. Bayern

Eine Anfrage der LINKEN. im Bundestag  zum Zusammenhang von sozialem Status und der Lebenserwartung belegt: Arme Menschen sterben früher. Der Unterschied bei der Lebenserhaltung ist in Bayern am höchsten.

Dazu erklärt Xaver Merk, Landessprecher der LINKEN. Bayern: „Die Auswertung der bayerischen Zahlen offenbart schockierende Ergebnisse. Während die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes im Landkreis Starnberg 81,3 Jahre beträgt und damit auch in Deutschland Spitze ist, ist diese in der Stadt Hof mit 73,5 Jahren knapp acht Jahre niedriger - und im Vergleich zu Gesamtdeutschland Schlusslicht. Dabei fällt auf, dass das gegenübergestellte Mediaeinkommen in Hof knapp 900 Euro weniger beträgt als in Starnberg. Der Zusammenhang zwischen Reichtum und Lebenserwartung ist eklatant - das Scheitern der Regierung an der bayerischen Verfassung offensichtlich: Wer wenig verdient, stirbt früher. Das hängt auch nicht zuletzt damit zusammen, dass körperlich stärker belastende Arbeit auch schlechter bezahlt wird. DIE LINKE fordert eine umfassende Bekämpfung von Armut und gesundheitsschädlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen sowie gleiche Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Die aktuellen Untersuchungen zeigen, dass der Unterschied zwischen Arm und Reich existentielle Bedeutung hat, auch und gerade in Bayern. Wer jetzt noch glaubt, die CSU stehe für Bayern, der irrt. Die CSU steht für ein reiches Klientel, sie ist unchristlich, unsozial und unmenschlich."







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