Regierung versagt - kleinere Klassen und flächendeckend Luftfilter sind das Gebot der Stunde

12.11.20
BayernBayern, News 

 

Von DIE LINKE. Bayern

Immer mehr Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte werden mit dem Corona-Virus infiziert oder müssen in Quarantäne. Gewerkschaften, verschiedene Interessenverbände und die Landes- sowie Staatsregierung streiten über den richtigen Umgang.

Kathrin Flach Gomez, Landessprecherin: „Die Gesundheit der Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler muss bestmöglich geschützt werden. Die Landes- und Bundesregierung haben es über den Sommer hinweg versäumt, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen. Nur durch den engagierten Einsatz der Eltern und Lehrkräften läuft der Schulbetrieb überhaupt noch. Wir fordern, wirksame Sofortmaßnahmen zu ergreifen: Dazu gehören zumindest flächendeckende Luftfilter und kleinere Klassen.

Regelmäßiges Lüften ist nicht ausreichend und in der kommenden Winterkälte nicht praktikabel. Daher braucht es in allen Klassenzimmern antivirale Luftfilter. Am Geld darf das nicht scheitern. Die Landesregierung muss bei Beschaffung und Installation aushelfen.

Um den Mindestabstand besser einhalten zu können und das Infektionsrisiko zu senken, müssen die Klassen geteilt und verkleinert werden. Das sah der Drei-Stufen-Plan zum Unterrichtsbetrieb der Landesregierung eigentlich auch bei hohen Infektionszahlen vor. Er wurde aber wieder aufgehoben. So wird die Gesundheit von allen Teilen der Schulgemeinschaft gefährdet.“







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