BR Streik: Bayerischer Rundfunk sollte Leuchtturm für gute Arbeitsbedingungen sein

18.09.19
BayernBayern, Kultur, Arbeiterbewegung 

 

Von DIE LINKE. Bayern

Ates Gürpinar, Landessprecher der LINKEN in Bayern, zum heutigen Warnstreik der Journalist*innen des Bayerischen Rundfunks: „Es heißt immer, wenn Journalist*innen ihre Arbeit nicht richtig machen können, dann ist die Demokratie in Gefahr. Das ist richtig. Aber wenn von eine*r Journalist*in erwartet wird, dass sie ihre Arbeit richtig macht, dann sollte sich das auch in den Löhnen widerspiegeln. In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass die Arbeitsbedingungen von Journalist*innen immer schlechter werden. Vor allem die jungen Journalist*innen müssen sich oft als freie Journalist*in durchschlagen. Die Zukunft oft ungewiss, das Geld knapp. Da ist auch der Bayerische Rundfunk keine Ausnahme. Diese Entwicklung ist allein aus einer demokratietheoretischen Perspektive brandgefährlich. Journalist*innen müssen feste Anstellungen und finanzielle Sicherheit haben, um diese wichtige Aufgabe gut ausführen zu können. Gerade in diesen politisch schwierigen Zeiten ist das unabdingbar. Problematisch ist die Situation auch dahingehend, dass Festangestellte, sogenannte 'feste Freie' und Freie durch die Konkurrenz ausgespielt werden sollen. Gerade bei Öffentlichen darf das nicht passieren! Der Bayerische Rundfunk sollte ein Leuchtturm für gute Arbeitsbedingungen sein und seine Journalist*innen auch ordentlich bezahlen.“







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