LINKE widerspricht BARMER: "Bayerns Krankenhäuser erhalten"

10.12.18
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Von DIE LINKE. Bayern

BARMER zu bayerischen Krankenhäusern: Zutreffende Analyse - falsche Schlüsse MdB Harald Weinberg: "Ruinösen Wettbewerb abbauen statt Gesundheitsversorgung der Menschen weiter ausdünnen"

Es sei richtig, wenn die BARMER darauf hinweist, dass nahezu die Hälfte der bayerischen Kliniken rote Zahlen schreiben, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Harald Weinberg. Dies sei Folge der jahrelangen Unterfinanzierung des Gesundheitswesens durch Bund und Freistaat. Falsch sei jedoch der Schluss der BARMER, dass ein großer Teil dieser Häuser -zumeist auf dem Land- geschlossen werden müssten "Wer aus dem Pflegenotstand und der Unterfinanzierung insbesondere kommunaler Kliniken folgert, die Gesundheitsversorgung noch weiter auszudünnen, der irrt gewaltig. Vielmehr muss der oft ruinöse Wettbewerb zwischen Kliniken reguliert und abgebaut werden. Dies ist mit einer Zurückdrängung des Systems der Fallpauschalen, das so in keinem anderen Land der Welt praktiziert wird, möglich", betont Weinberg. Ähnlich wie Feuerwehr gehörten Krankenhäuser zur Grundversorgung. Niemand käme auf die Idee Feuerwachen zugunsten von zentralisierten "Kompetenzzentren" in dutzenden Kilometern zu schließen, wenn die Wache auf dem Land nicht genug ausgelastet sei. "Es ist wichtig, dass Feuerwache und Krankenhaus vor Ort sind wenn es brennt"

DIE LINKE habe mit der solidarischen Gesundheitsversicherung, in die auch Beamte, Unternehmer und Abgeordnete einzahlen würden, einen soliden Vorschlag für eine auskömmliche Finanzierung des Gesundheitswesens gemacht, verweist Weinberg auf aktuelle Gesetzesinitiativen seiner Fraktion: "Mein Ziel ist die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse für alle Menschen. Daher braucht auch der ländliche Raum in Zukunft eine sichere Krankenhausversorgung.







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