Wohnungen der DAWONIA müssen zurück in die öffentliche Hand!

15.04.19
BayernBayern, News 

 

Von DIE LINKE. Bayern

Zur Debatte über die Rückholung der ehemaligen GBW Wohnungen in die öffentliche Hand, erklärt Nicole Gohlke, Bundestagsabgeordnete und Sprecherin der Landesgruppe Bayern der Fraktion DIE LINKE:

„Es wird höchste Zeit, die ehemalige GBW und jetzige DAWONIA wieder in die öffentliche Hand zurückzuführen. Die Privatisierung durch die bayerische Landesregierung hat die Mieterinnen und Mieter zu Recht wütend gemacht. Vor allem die Luxusmodernisierungen und die damit verbundenen explodierenden Mietpreise haben mitunter zu einer Verdreifachung der Mieten geführt. Immer mehr Menschen werden deshalb aus ihren langjährigen Wohnungen vertrieben und ganze Existenzen zerstört.

Dass sich nun Ministerpräsident Söder (CSU), der selbst hauptverantwortlich für den Verkauf an eine von Patrizia AG geführte private Investorengruppe war, so vehement gegen die Rückführungsdebatten von Wohnungen in die öffentliche Hand wehrt, ist entlarvend. Für Söder und die CSU ging und geht es nicht um die Mieterinnen und Mieter, sondern einzig und allein um die durch den Verkauf erzielten Einnahmen.

Um den Fehler der GBW-Privatisierung wieder rückgängig zu machen, wäre deshalb auch in Bayern eine Initiative wie der Berliner Volksentscheid „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ notwendig. Die privatisierten ehemaligen GBW Wohnungen müssen durch eine solche Initiative von den Menschen selbst wieder zurück in die öffentliche Hand geholt werden, damit bezahlbare Mieten erhalten bleiben.“







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