Keine Harakiri-Schulöffnungen: Kritik an Hygiene-Zuständen

30.05.20
BayernBayern, News 

 

Von DIE LINKE. Bayern

Ates Gürpinar, Landessprecher der bayerischen LINKEN, sieht weitere Schulöffnungen in Bayern an Bedingungen geknüpft: „Die Kultusminister der Länder diskutieren vor allem über Dinge wie Klassengrößen und eventuelle Präsenzphasen. Insbesondere in Bayern werden allerdings die Hygienezustände außer Acht gelassen. Wie aus einer Umfrage der bayerischen Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) hervorgeht, ist der Gesundheitsschutz faktisch nicht möglich. Laut der Umfrage sei der Arbeits- und Gesundheitsschutz zwar überall Thema, gleichzeitig fehlt es in einem Viertel der Schulen an Wasser, Seife und Papierhandtüchern. Das sind unhaltbare Zustände. Das sind ja keine Luxusprodukte und notwendiger als Aiwangers Wischmopp-Schwäche. Es helfen die besten Abstandsregelungen nichts, wenn die Sanitäreinrichtungen regelrechte Virenherde sind. Die Regierung muss gewährleisten, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte geschützt sind.“







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