Einkommensunterschiede in Bayern - Spaltung à la CSU

18.10.19
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Von DIE LINKE. München

Das Bayerische Landesamt für Statistik hat gestern neue Zahlen zu der Entwicklung der Einkommensunterschiede in Bayern in der Dekade von 2007 bis 2017 vorgelegt.

Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin der LINKEN in Bayern, dazu: „Die CSU wollte ihren Regierungsauftrag in keiner Weise erfüllen. Es wäre gerade ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Menschen in Bayern die gleichen Chancen und die gleiche Lebensqualität haben. Doch die Realität könnte nicht von diesem Ideal entfernt sein. Während das Einkommen je Einwohner in Gebieten wie Erlangen-Höchstadt kaum angestiegen ist (6,3 %), sind in anderen Gebieten Anstiege von knapp 40% zu verzeichnen. Das führt dazu, dass ein*e Einwohner*in in Starnberg im Jahr 2017 knapp doppelt so viel verfügbares Einkommen hatte (39.026 Euro) als ein*e Einwohner*in in Augsburg (20.008 Euro). Das ist ein unerträglicher Zustand und in keiner Weise zu rechtfertigen. Menschen werden ausgegrenzt. Die Reichen hingegen werden hofiert und geschützt.

Die Bayerische Regierung muss sich endlich realisieren, dass die Schere zwischen Arm und Reich auch in Bayern immer weiter auseinander geht. Das kann sie nicht mehr leugnen und trotzdem handelt sie nicht und sieht dabei zu, wie immer mehr Menschen in Bayern abgehängt werden.

Wir brauchen eine andere Politik, die konsequent für gleiche Lebensbedingungen und gleiche Chancen in Bayern sorgt und kein Schöngerede."







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