LNG-Terminal: DIE LINKE lädt zur Diskussion

25.03.19
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein, News 

 

Von DIE LINKE. Schleswig-Holstein

Am kommenden Mittwoch den 27. März laden die beiden Bundestagsabgeordneten Lorenz Gösta Beutin und Hubertus Zdebel im Namen der Bundestagsfraktion der Linken zur Diskussion über das umstrittene Thema Flüssiggas-Terminal (LNG) Brunsbüttel in das Hotel zur Linde nach Meldorf.

Zdebel, der umweltpolitischer Sprecher seiner Bundestagsfraktion ist, wird die Veranstaltung moderieren, Lorenz Gösta Beutin, seines Zeichens klima- und energiepolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, wird gemeinsam mit Katja Freitag, Vertreterin der German LNG Terminal GmbH, Andy Gheorghiu vom Klimabündnis gegen LNG und Sebastian Scholz vom NABU Deutschland auf dem Podium sitzen.

"Brunsbüttel wird zur Drehscheibe von Handelsinteressen und außenpolitischen Deals. Ein umstrittenes Terminal für Flüssiggas wird von ganz oben beschlossen, ohne wichtige Fragen im Vorfeld zu diskutieren: Brauchen wir das Terminal überhaupt? Wer wird dafür zur Kasse gebeten und drohen Klima und Umwelt dabei unter die Räder zu kommen?", steckt Lorenz Gösta Beutin die Bandbreite an Themen für den Diskussionsabend ab.

Die Bundestagsfraktion DIE LINKE möchte vor Ort in den direkten Dialog mit Bürger*innen und Anwohner*innen treten und sich besonders der Frage nach Nutzen und Schaden des Großprojektes widmen.

"Meine Fraktion lehnt Finanzhilfen von EU und Bundesregierung für die Errichtung umstrittener Technologien konsequent ab. Für eine sichere Gasversorgung benötigen wir weder Nord Stream 2, noch LNG-Terminals. Erst Recht nicht, wenn dafür die Menschen im Land im Zuge des Ausbaus des Fernleitungsnetzes zur Kasse gebeten werden sollen. Wir stehen konsequent für eine Senkung des Gasbedarfes im Sinne des Pariser Klimaabkommens und für einen politischen Fokus auf erneuerbare Energien und effizientere Gebäude", so Beutin weiter.

Die Veranstaltung findet im Hotel zur Linde, Südermarkt 1, 25704 Meldorf statt ,beginnt um 19 Uhr und ist öffentlich und kostenfrei für alle Interessierten.







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