Keine öffentlichen Gelöbnisse. Militarisierung stoppen!

10.11.19
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein, News 

 

Am Dienstag, den 12. November 2019, findet in Plön ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr statt. Anlässlich des 64. Gründungstages der Bundeswehr sollen Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr, die einen freiwilligen Wehrdienst leisten, in dieser Form ihren Eid leisten.

Hierzu erklärt Cornelia Möhring, Bundestagsabgeordenete und wohnhaft im Kreis Plön:

„Ich lehne öffentliche Gelöbnisse ab. Es sind militaristische Schauveranstaltungen, die falsche Signale senden. Militärische Einsätze und Kriege, lösen keine Probleme. Wir brauchen friedliche Wege um Konflikte zu lösen und Kriege zu beenden. Bundesverteidigungsministern Annegret Kramp-Karrenbauer treibt die Militarisierung der Gesellschaft voran und benutzt junge Leute, die, um „Treue und Tapferkeit“ zu geloben in Uniform zur Schau gestellt werden.“

Lorenz Gösta Beutin, Bundestagsabgeordneter für den Kreis Plön erklärt:

„Treueschwüre sind das Allerletzte, das wir brauchen. Die derzeitigen Kriege und die daraus folgenden Fluchtbewegungen verlangen andere, klügere Konzepte und Antworten wie auch andere Bekenntnisse: Nein zum Krieg, Rüstungsexportverbote, ein Ende aller Auslandseinsätze. Die NATO ist ein Anachronismus und gehört aufgelöst. Krieg gehört geächtet und nicht verherrlicht.“ 







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