DIE LINKE diskutiert über Zukunft der Windenergie

19.11.19
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein, News 

 

Von DIE LINKE. Schleswig-Holstein

Am kommenden Donnerstag dem 21.11. lädt DIE LINKE ins Riemann-Haus in Eutin. Ab 19 Uhr diskutieren der Bundestagsabgeordnete und klima- und energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der LINKEN, Lorenz Gösta Beutin und Susanne Spethmann, Vorsitzende der LINKEN Ostholstein, über Probleme, Gegenwart und Zukunft der Windenergie in Schleswig-Holstein im Allgemeinen und Ostholstein im Besonderen.

"In nur einem Jahr sind in der Windindustrie insgesamt 26.000 Arbeitsplätze abgebaut worden und damit mehr als insgesamt in der Braunkohle  beschäftigt sind. Gerade für Schleswig-Holstein als ehemaligem Vorzeigeland der Branche  zeichnet sich damit ab, dass die Situation der Beschäftigten in der  Windenergiebranche ein wichtiges soziales Thema ist. Hinzu kommt der  Aspekt der Klimagerechtigkeit, da am Ausbau erneuerbarer Energien weitere Themen wie Energiegerechtigkeit, Energiewende im Allgemeinen und Themen wie Mieterstrom-Projekte und Bürgerenergie im Besonderen hängen. Immer höhere Hürden, insbesondere im Bereich sinnloser Abstandsregelungen oder Moratorien, die durch die Angst vor einer Debatte entstehen, lähmen jedoch die Entwicklung der Energiewende und vernichten Arbeitsplätze", sagt Lorenz Gösta Beutin, der im Bundestag für die Zukunft der Windenergie kämpft.

Gleichzeitig ist Schleswig-Holstein ein Kernland der Windenergiegegner. Viele der zunächst schlüssig wirkenden Argumente halten jedoch der näheren Betrachtung nicht stand, lassen sogar bewusste Falschinformation und Stimmungsmache erkennen. Einige der in diesem Spektrum organisierten Vereine weisen sogar eine bedenkliche Nähe zum rechts-esoterischen Bereich, zu Verschwörungstheoretikern und dem rechts-konservativen Spektrum auf.

"In dieser Gemengelage als Linke zu Positionen zu kommen, die einerseits unserem Bekenntnis zur Klimagerechtigkeit als zentralem Zukunftsthema und zur sozial-ökologischen Wende Rechnung tragen, als auch die Sorgen der Anwohnenden ernst nimmt, sie aber klar von Interessen gesteuerten  Scheinargumenten abzugrenzen versteht, ist nicht ganz einfach und bedarf einer konsequenten Information und Diskussion. Dazu wollen wir mit unserer Veranstaltung einen Beitrag leisten", so Susanne Spethmann.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierten. Es moderiert Sebastian Kai Ising.







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