Demonstration gegen die Privatisierung der Pflegeeinrichtung "Neue Heimat"

04.02.18
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein, News 

 

Von linksjugend ['solid] Rendsburg-Eckernförde

"Jetzt müssen wir aufstehen und etwas tun!"

Die linksjugend ['solid] Rendsburg-Eckernförde stellt sich gegen die Privatisierung der städtischen Pflegeeinrichtung "Neue Heimat" in Rendsburg und rufen zu einer Demonstration am 10.02. auf. Diese soll um 12:30 Uhr vor der Neuen Heimat starten und in die Innenstadt ziehen. Anlass ist der Bürgerentscheid einen Tag später.
Marc-André Böhm, ein Neumitglied der linksjugend, erklärt "Genau so etwas ist es, was wir brauchen. Endlich mal nicht nur reden, wenn es um etwas Wichtiges geht."
"Jetzt müssen wir aufstehen und etwas tun! Möglichlichst viele Leute sollten gegen diesen Privatisierungswahn aufstehen." fügt Maximilian Reimers, Spitzenkandidat der LINKEN zur Kreistagswahl hinzu "Wir sehen in anderen Kommunen, dass solche Schritte nicht mehr zurück zu nehmen sind. Diese Kommunen sind neidisch auf uns!"
Die linksjugend betont, dass es sich um eine Demonstration für jeden handele. Jeder sei unter eigener Flagge willkommen. "Wir möchten die breite Solidarität mit dem Pflegeheim symbolisieren und nicht uns in den Vordergrund drängen. Es geht um Menschen!" sagt Mario Meß, Verantwortlicher für Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit der linksjugend.
Zusagen gebe es bereits von Vertretern von DIE LINKE, linksjugend, SPD, Jusos, DIE PARTEI, ver.di, IG Metall und MdB Lorenz Gösta Beutin. Die Mitarbeiter der Neuen Heimat und einige von der Brücke e.V. würden ebenfalls an der Demonstration teilnehmen.
Weitere Einladungen seien positiv aufgenommen und an Mitglieder verschickt worden, so zum Beispiel Grüne Jugend.







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